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Loslegen mit Furo

So funktioniert Furo: von den ersten Daten bis zum laufenden Betrieb.

Was du brauchst, bevor du startest

Die drei Pflichtangaben genügen für eine vollständige Analyse, alles Weitere verfeinert das Ergebnis.

Pflicht

  • Lastgang über ein volles Jahr. Der Stromverbrauch als Zeitreihe, in 15-Minuten- oder Stundenwerten. Anzufordern beim Netzbetreiber oder Stromlieferanten; RLM-Kunden finden ihn meist im Kundenportal. Liegt kein Lastgang vor, genügt der Jahresverbrauch in kWh, dann rechnet Furo mit einem Standardlastprofil aus der Lastprofil-Bibliothek.
  • Adresse des Standorts. Daraus ergeben sich die Netzentgelte und die Wetterdaten für den PV-Ertrag.
  • Stromrechnung, netto. Daraus stammen Arbeitspreis in €/kWh und Leistungspreis in €/kW/Jahr. Eine aktuelle Jahresrechnung als PDF genügt, welche Position in welches Feld gehört, steht unter Strompreise und Netzentgelte.

Format des Lastgangs

WasAnforderung
Zeitraum365 bis 366 Tage, kein Kalenderjahr nötig
Auflösung15-Minuten- oder Stundenwerte (35.040 bzw. 8.760 Werte)
DateiCSV oder Excel (.xlsx), Spaltennamen frei wählbar
EinheitkW oder kWh je Intervall, bitte mit angeben
Zeitstempeletwa 01.01.2026 00:15 oder 2026-01-01T00:15, keine Excel-Seriennummern
Wertenur Zahlen, keine negativen Werte, keine Lücken

Alle erkannten Zeitstempelformate, die Zeitumstellung und die Meldungen beim Upload stehen unter Lastprofil.

Wenn eine PV-Anlage vorhanden oder geplant ist

  • Peak-Leistung in kWp sowie Azimut und Neigung. Bei Ost-West-Anlagen beide Ausrichtungen angeben.
  • Jahr der Inbetriebnahme. Bestimmt, welche EEG-Regel bei negativen Strompreisen greift.
  • Vergütungsmodell: feste Einspeisevergütung in €/kWh, gleitende Marktprämie mit anzulegendem Wert, oder Direktvermarktung ohne EEG. Was die Modelle unterscheidet, steht unter PV & Vergütung.
  • Bei einer Bestandsanlage zusätzlich das Einspeise- oder Überschussprofil: der ins Netz eingespeiste Teil der Erzeugung, im selben Zeitraster wie der Lastgang.

Lastgang und PV müssen zusammenpassen: entweder der Gesamtverbrauch (Brutto) ohne Abzug der PV, oder der Bezug (Netto) zusammen mit dem Überschussprofil. Wird ein Netto-Lastgang als Gesamtverbrauch geliefert, zählt die PV doppelt und die errechnete Batterie fällt deutlich zu klein aus.

Optional, macht das Ergebnis genauer

  • Netzanschlussleistung und ob eine Erweiterung des Anschlusses ansteht.
  • E-Mobilität am Standort: Anzahl und Typ der Fahrzeuge, Batteriekapazität, Ladepunkte mit Leistung, Ladezeiten. Welche Angaben je Szenario nötig sind, steht unter EV-Laden.
  • Eigene Batteriepreise. Ohne eigene Werte rechnet Furo mit 400 €/kWh Kapazitäts- und 200 €/kW Leistungskosten, siehe Batterieportfolio.
  • Projektlaufzeit, Diskontsatz und Fremdkapital. Standard sind 15 Jahre Laufzeit und 2 % Diskontsatz pro Jahr, siehe Wirtschaftlichkeit.

Nur Rohdaten vorhanden?

Liegen die Verbrauchsdaten nur als Rechnung, unsortierte Tabelle oder Bild vor, erstellst du daraus mit dem Daten-Assistenten ein sauberes, validiertes Lastprofil.

Der Ablauf

Furo begleitet dich von der Planung über den Betrieb bis zur Vermarktung:

  1. Plan: Daten hochladen, Analyse konfigurieren, Batteriegrößen vergleichen, Ergebnisse mit dem Kunden teilen.
  2. Operate (Beta): Die geplante Batterie im Live-Betrieb verfolgen und laufend mit der ursprünglichen Prognose vergleichen.
  3. Flex (bald): Automatisierte Vermarktung ungenutzter Kapazität an Energiemärkten.

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